Der Goldpreis und der Schweizer Franken
Schon seit einiger Zeit hört man fast jeden Tag neue Nachrichten über neue Rekordstände des Goldpreises. Nun steht er bei ca. 1900 Dollar pro Unze. Und nochmals zur Erinnerung: Eine Unze hat ca. 34 Gramm. Gold wird immer mehr wert. Und viele Menschen versuchen alten Schmuck nun zu Geld zu machen. Dabei sollte man jedoch aufpassen. Denn wenn man Schmuck zum Goldhändler gibt, dann wird auch nur das Gold betrachtet, dazu noch Kosten für die Einschmelzung und Trennung der Rohstoffe abgezogen. Außerdem wird die Handwerkskunst, die im Schmuck steckt, nicht beachtet. Daqher sollte man nicht enttäuscht sein, wenn es etwas weniger Geld gibt als zuerst gedacht.
Will man in Gold anlegen, sollte man schlichte Barren oder Münzen bevorzugen. Aber auch bei den Münzen sollte man auf schlichte Münzen setzen. Denn bei kunstvollen Münzen zahlt man für das Kunstwerk mit und dies erhöt den Kaufpreis. Daher am besten Barren kaufen. Diese gibt es in verschiedensten Größen. Dann kann man den Wert auch wirklich direkt aus dem Goldpreis ablesen.
Ein anderes Thema ist derzeit der Schweizer Franken. Fast so wie der Goldpreis, ist auch die Währung der Schweizer Eidgenossen sehr stark geworden. Von einem Kurs von ca. 1,5-1,6 Franken pro Euro ist der Kurs auf beinahe Parität (Verhältnis 1:1) gestiegen. Das Problem hierbei ist, dass die Schweizer zwar viel Geld bekommen und im Ausland also jetzt wesentlich mehr Geld zur Verfügung haben, aber genauso ist es andersherum, dass die Touristen in der Schweiz wesentlich weniger Geld zur Verfügung haben als früher. So klagt die schweizer Tourismusbranche, dass viele Touristen zwar immer noch kommen, aber kein Geld mehr ausgeben. Zudem droht der grenznahe Einzelhandel zusammenzubrechen, da alle Menschen, die Nahe der Grenze zu Deutschland, Österreich oder Frankreich wohnen zum Einkaufen über die Grenze fahren. Dort erhalten sie für den gleichen Preis auf Grund des Wechselkurses wesentlich mehr Waren als in der Schweiz. Daher ist die Schweizer Zentralbank nun gezwungen zu intervenieren, um einen weiteren Anstieg des Wechselkurses zu verhindern.
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